Städtebauliches Werkstattverfahren Ostravorwerk Dresden

Partner:
sgp Architekten und Stadtplaner, Bonn
Wettbewerb:
1. Preis
Planung:
2011

Die einprägsame Gesamtfigur wird beherrscht von zwei neuen sich gegenüberliegenden Hofsituationen, die sich an die historische Hofform des Ostravorwerks anlehnen.
Auf der Ostseite des Plangebietes setzt sich diese Form als mäandrierendes Gebäudeband weiter fort.
In diese Struktur sind die beiden denkmalgeschützten Häuser eingewoben und sind so selbstverständlicher historischer Bestandteil dieses neuen Quartiers, allerdings städtebaulich herausgestellt durch eine platzartige Aufweitung des umgebenden Raumes.

Das räumliche Konzept zeichnet sich aus als ein Quartier mit ineinander verwobenen, aber klar erkennbare Stadt- und Gartenräumen. In der Mitte um die historischen Gebäude entsteht ein Quartiersplatz.

Auch wenn das städtische Umfeld geprägt ist von heterogenen Strukturen ermöglicht der städtebauliche Entwurf ein ruhiges und qualitätsvolles Leben im
Plangebiet.
Dieses wird dadurch erreicht, dass kein Durchgangsverkehr entstehen kann, das Wohnen sich zu attraktiven Stadthöfen hin orientiert und sich die Stadtachse und die Wege mit den Gärten und dem grünen Umfeld vernetzen.

Die barocke Matthäus-Kirche an der Friedrichstraße beherrscht den Stadtplatz am Eingang zu dem Ostra-Quartier der sich dreieckig aus der historischen Lage des alten Gutshofes ergibt.