Palais im Herzogin Garten/ Orangerie an der Herzogin Garten

Bauherr:
Saal GmbH
Partner:
wörner traxler richter planungsgesellschaft mbH
Planung:
LP 2-5, 2013 - 2017

Das Gestaltungskonzept der Freianlagen zeigt eine Parkanlage an historischem Standort, die sich standesgemäß ihrer Geschichte und Entwicklung verpflichtet und in die heutige Zeit in ihrer Formensprache modern und zeitgemäß transferiert. Die Gestaltung fügt sich stadt – und freiräumlich in die neuen und historischen Gebäudestrukturen ein.

Die Grundform und Fläche des Gartens wird durch eine gleichmäßige, harmonische Wegeführung gegliedert. Diese Form der Gestaltung bringt eine starke Präsenz mit sich und stärkt gleichzeitig das große Ganze.

Die entstehenden Vegetationsflächen werden als Rasen – und Pflanzflächen ausgebildet. Ein übergeordnetes, alle Teilflächen umfassendes Bepflanzungskonzept sieht vor, dass sich die Pflanzstrukturen, von aussen den Rand stärkend, nach innen entwickeln und in Rasenflächen auflösen. Die räumliche Ebene wird durch die Anordnung von Solitärbäumen geschaffen.
Bezug nehmend auf die historische Bedeutung des Gartens können hier exotische Gehölze Verwendung finden. Ebenfalls werden im direkten Vorbereich des Orangeriegebäudes Kübelpflanzen (Orangen, Feigen) aufgestellt.

Ein Zitat des historischen Weißeritz-Mühlgrabens wird in den Garten integriert, als Wasserband nimmt es die Längsausrichtung auf und schafft intuitiv und fließend einen Übergang zwischen öffentlichem und halböffentlichem, wohnungsnahem Freiraum. Ergänzend wird dem Wohnumfeld ein Spielbereich zugeordnet.

Die wohnungsnahen grünen Terrassen werden hochwertig bepflanzt und ausgestattet. Heckenelemente werden eine zusätzliche optische Distanz zum öffentlichen Freiraum schaffen. Der erhabene Ausblick aus den Wohnungen in den Garten eröffnet eine grüne Perspektive des intensiv gestalteten Herzogin-Garten.

Über einen Vorplatzbereich werden die Wohnungen straßenseitig von der Schießgasse erschlossen. In diesem Bereich sind großzügig angelegte, den Wohnungen zugeordnete Terrassen angelegt. Dadurch wird eine Gliederung des Vorplatzbereichs erreicht und eine Privatheit geschaffen, die einen Abstand zum öffentlichen Raum wahrt. Ein großer Solitärbaum gibt den grünen Akzent und ein gewollt platziertes räumliches Element.