Projektentwicklung Umbau und Erweiterung Kurt-Wabbel-Stadion

Bauherr:
hbm Stadien- und Sportstättenbau
Partner:
Architekten: agn Niederberghaus & Partner GmbH, Dr. Nixdorf
Planung:
Projektentwicklung 2009
Baukosten:
4 Mio €, Gesamtkosten 16 Mio €

Ausgangspunkt  der Planung ist die städtebauliche Idee aus den 20 er Jahren des letzten Jahrhunderts, Sportanlagen in einem Landschaftsraum als Sportpark zu etablieren – diese Idee wird in die Gegenwart übersetzt und mit den neuen Anforderungen an die Erschließung, die Größe von Sportanlagen und an die Sicherheitsthematik an Stadien nach aktuellen Richtlinien, weiterentwickelt.
Die Vorgaben des B-Plan-Entwurfes finden Beachtung.

Freiräume an Stadien sind oftmals sehr funktional geprägt. Am Kurt- Wabbel -Stadion  bietet sich die außergewöhnliche Möglichkeit, den vorhandenen Freiraum des  Gesundbrunnenareals zu nutzen. Sportplätze, Erschließungen und Parkplätze werden in die vorhandenen parkartigen Grünstrukturen und Höhensituationen eingebettet.

Die geplante Freiraumstruktur schätzt den Wert der vorhandenen Baumsubstanz und entwickelt diese im Bereich der Sportanlagen, Parkplätze und Hafenbahntrasse weiter. Geplante Pflanzungen und Verbindungswege vernetzen die Stadionvorplätze mit Sportplätzen und den Parkplätzen.
Landschaftsplanerisches Ziel ist, die wertvollen Altbaum-bestände möglichst zu erhalten.

Es werden 522  Parkplätze angeboten. Die Parkstellflächen sind, ökologisch sinnvoll, weitestgehend unversiegelt und begrünt. Die Trennung der Fanströme wird gewährleistet.
Die Zugängigkeit für Rettungs- und Sicherheitskräfte ist gesichert.