Freiflächen am Kröpeliner Tor - Grünes Tor - Westliche Wallanlagen Rostock

Bauherr:
RGS, Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH
Tenkhoff Properties
Partner:
Architekten: Noack Planung und Projektentwicklung GmbH
Ingenieure: IB Jörn Meyer, Rostock ; Inros Lackner AG, Rostock
Verkehrsplanung: IVV Aachen
Statiker: IB Montra, Rostock
Planung:
LPH 2-8
2004-2008
Fertigstellung:
2008
Baukosten:
1,4 Mio. €
14.000 qm

Das „Grüne Tor“, ein Hain aus freiwachsenden lichtkronigen Blumeneschen, formuliert die historische Situation zwischen der Stadtmauer und Wallanlage neu und schafft gleichzeitig den städtebaulichen Auftakt als Entrée zur Langen Straße.
Mit der Verlegung der Langen Straße wurden die Wallanlagen und der Verlauf der Stadtmauer wieder erlebbar gemacht. Die vor der 2,00 m breiten lagerhaften Sichtbetonmauer entstandene Grünfläche mit den großkronigen Laubbäumen nimmt den Charakter der Wallanlagen auf.
Der Höhenunterschied zwischen dem Platz am „Kröpeliner Tor“ und der Langen Straße wird in der Wegeverbindung vor den Gebäuden („Hotel Radisson“ und KTC) mittels Treppenanlage und innerhalb der Wallanlage mittels begrünten Sitzstufen überwunden.
Die Brunnenanlage „Die 7 Schwestern“ findet mit der Platzierung im Eingangsbereich des Einkaufzentrums vor der Silhouette des „Kröpeliner Tores“ einen attraktiven neuen Standort.

Teil der Planung war die übergeordnete Anbindung des Planungsgebietes.  Treppenanlagen und Mauern stellten erhöhte Anforderungen, waren statisch zu berechnen und erforderten ingenieurtechnische Leistungen.  Die terminlichen Abhängigkeiten griffen ineinander und vielfältige Schnittstellen der Planungen und des Bestandes waren zu beachten und zu koordinieren.
Die Verbindung des städtischen Projekts mit dem des privaten Investors, das teilweise auf unterbauten Flächen geplant wurde, war außerordentlich anspruchsvoll in Planung und Realisierung.