Promenadenring Dresden, Städtebauliches, freiraumplanerisches Konzept

Bauherr:
Landeshauptstadt Dresden Stadtplanungsamt
Planung:
Rathausvorplatz: Werkstattverfahren "Barrieren überwinden", 1. Preis, 2011
Westlicher Promenadenring: LPH 2; 2008-2010
Östlicher Promenadenring: LPH 2; 2007-2008
Dr.-Külz-Ring, Dippoldiswalder Platz: LPH 2-8; 2000-2006
Postplatz, Wallstraße: LPH 3-8; 2000-2006

Fertigstellung:
Dr.-Külz-Ring, Dippoldiswalder Platz, Postplatz, Wallstraße: 2006

Der Promenadenring um den Altstadtkern soll vom überwiegend durch den umschließenden Verkehr geprägte Band um die Altstadt zu einem Freiraum hoher Aufenthaltsqualität entwickelt werden. Ziel ist, den Ring als Spur des Verlaufs der alten Stadtbefestigung im städtebaulich-räumlichen Gefüge der Stadt zu erhalten bzw. zusammenhängend sichtbar zu machen.

Der Promenadenring soll in seiner Gesamtheit als zusammenhängender Raum zwischen den Bebauungskanten der Altstadt und der ehemals gründerzeitlichen Stadterweiterung durch zweireihige Baumalleen, befestigte und wassergebundene Flächen mit Bänken, Bäumen, einem Wasserband sowie nächtlicher Beleuchtung erlebbar werden. In eine zeitgemäße Gestaltung als Fußgängerbereich werden Merkmale der historischen Stadtbefestigung, wie die Bastionen, integriert bzw. markant ausgebildet. Die Gestaltungsintention knüpft an die bereits angelegten bzw. in Umsetzung befindlichen Freiflächen, wie Dr.-Külz-Ring und Wallstraße an.