Rahmenplanerische Studie - Am Volkspark Leutewitz

Bauherr:
Stadtplanungsamt Dresden
Partner:
Dipl.Ing. Jenny Pfriem
Planung:
2005

Das ca. 42 Hektar große Stadtquartier “Am Leutewitzer Volkspark”, im Westen der Stadt Dresden gelegen, wird derzeit von einer Vielzahl von Freiflächenarten und Baustrukturen in unterschiedlichen Qualitäten geprägt. Diese Nutzungsvielfalt zeigt sich vor allem in den verschiedensten öffentlichen und halböffentlichen Freiflächen. Dazu gehören der Leutewitzer Volkspark, mehrere Kleingartenanlagen, Sportflächen, die Drachenwiese, Streuobstwiesen, die Leutewitzer Windmühle mit ihrem Umfeld und derzeit ungenutzte Ruderalflächen. Weiterhin befindet sich im Stadtquartier Wohnbebauung in Form von Geschosswohnungen sowie Mehr- und Einfamilien-hausbebauung, eine Förderschule und die Marienkirche. Das Gelände wirkt aufgrund der vielen Nutzungen gestalterisch und funktional sehr ungeordnet.

Hauptinhalt der vorliegenden Rahmenplanerischen Studie ist die Analyse der Geschichte und des Bestandes der Anlage sowie das Aufzeigen erster Entwicklungsansätze zur Nutzungsverteilung.

Nach Lage und Einordnung des Bearbeitungsgebietes in das Stadtgebiet erfolgt im ersten Teil der Arbeit die Analyse der Geschichte des Gebietes. Es wird aufgezeigt, wann welche Nutzungen in das Gelände eingefügt wurden bzw. wann eine Umnutzung stattfand. Der Leutewitzer Volkspark wird aufgrund seiner Bedeutung gesondert betrachtet.
Im zweiten Teil erfolgt neben der Analyse der Flächennutzungen auch die Betrachtung der derzeitigen Erschließung, der Eigentumsverhältnisse und der Kenntlichmachung vorhandener Schutzgebiete. Mit der Kenntnis der geschichtlichen Entwicklung und des Bestandes konnten nun im dritten Teil Qualitäten und Potentiale, aber auch Konflikte, Defizite und Probleme erkannt und aufgezeigt werden.
Die Thesen zur künftigen Entwicklung bilden die ersten Ansätze zur Entwicklung des Geländes, welche im vierten Teil behandelt wird. Es werden drei Entwicklunsvarianten vorgestellt, für die Variante II wird eine zeitliche Umsetzung der Maßnahmen vorgeschlagen.