Sportanlagen und Freianlagen des Erweiterungsbaus mit Einfeldsporthalle 70. Grundschule Dresden

Bauherr:
Landeshauptstadt Dresden, Schulverwaltungsamt, vertreten durch das Hochbauamt
Partner:
Architekten: Starosta und Dittmar
Planung:
LP 2-8, 2011-2015
Baukosten:
700.000 €

Durch die städtebauliche Einordnung des Gebäudes entlang der Straßen gliedert sich der Freiraum in einen offenen einladenden Vorplatz und in einen geschützten von der Straße abgeschirmten hinteren Hof- und Gartenbereich.

Die Topografie des Geländes prägt das Grundstück entscheidend. Ein Höhendifferenz von ca.2,50m prägt das Gelände. Die Böschungsbereiche bieten verschiedene Gestaltungs-, Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten.

Der Vorplatz öffnet sich einladend zum Straßenraum und zum gegenüberliegenden Vorplatz der bestehenden Schule und bietet Raum zum sicheren Sammeln und Treffen. Die Stützmauer wird als Sitzmauer gestalterisch weiter um den geplanten Baum geführt. Der Platz erhält einen einheitlichen Betonplattenbelag.

Die Freifläche nimmt verschiedenen Nutzungen, die sich räumlich und zeitlich überlagern auf.
Als gestalterische Klammer dient der Bewegungsraum entlang des Gebäudes. Diese, mit Betonplatten befestigte Fläche, verbindet Kleinspielfeld, Schulgebäude, Spiel-, Sitz- und Sandspielbereich und die Laufbahn. Dabei umschließt sie die zentrale baumbestandene Spielwiese und den Spielhang.

Ein Kleinspielfeld, eine 60m Laufbahn, eine Weitsprunganlage und eine Gymnastikwiese ergänzen das Sportangebot der neuen Sporthalle im Freiraum.

Für die Hortkinder werden unterschiedliche Spiel- und Erholungsmöglichkeiten geschaffen. Verschiedene Spielgeräte, Sandspielflächen und „grüne“ Ruhe- und Rückzugsorte werden angeboten. Gleichzeitig bietet sich die Doppelnutzung der Sportanlagen und des Schulgartens an.
Der Kletterturm „360° Süd“ nimmt Bezug auf die Topografie des Ortes und den Stadtteil Südhöhe/ Zschertnitz und wirkt identitätsstiftend.